Geekleague | Im Interview mit Pokémon Go Spielern “Egomon” und Daniela

Zusätzlich zum Pokémon Go Guide bekommt ihr noch ein Interview mit zwei begeisterten Trainern dazu, meinem besten Freund Username „Egomon“ und meiner Studienkollegin Daniela, die zur Zeit das hohe Gras von Mainz unsicher machen und sich regelmäßig mit Pokémon Go ins Abenteuer stürzen.

Chery: Wie bist du auf Pokémon Go aufmerksam geworden?
Egomon: Ich hab vor langer Zeit mal einen Artikel gelesen, der beschrieben hat, dass das Spiel in Planung sei. Dann hat es mir ein Freund zum Release die Beta gezeigt.

Chery: Welches Feature findest du besonders cool beim Gameplay?
Egomon: Ganz klar dass es Realität und Spiel kombiniert. Meines Wissens das erste große Spiel, dass den Spieler motiviert, bzw. verpflichtet raus zu gehen. Bislang galt Gaming als eine eher unsoziale Beschäftigung, da man zwar im Multiplayer mit anderen spielt, jedoch zumeist zu Hause bleibt. Bei Pokemon Go gehen die Spieler auf die Straße, entdecken möglicherweise neue Gebiete die bislang uninteressant waren. Dabei ist es unvermeidlich auf andere zu stoßen, wodurch es nicht selten zum zwischenmenschlichen Austausch kommt, den viele Kritiker beim herkömmlichen Gaming vermissen.

Chery: Gibt es eine Funktion, die du beim Spielen bislang vermisst?
Egomon: PvP mit Freunden wäre schön. Außerdem ist der Akkuverbrauch immer noch viel zu hoch. Zu guter Letzt würde ich mir das alte Kampfsystem von den Gameboyspielen zurück wünschen.

Chery: Was war dein bisher tollstes Erlebnis innerhalb des Spiels?
Egomon: Vor ein paar Tagen war ich in Bremen an der Weser spazieren und hatte eigentlich nicht geplant das Handy auszupacken. Unterwegs ist mir eine Gruppe von etwa 60 Menschen aufgefallen. Als ich näher kam, stellte ich fest dass sie am Pokemon Go spielen waren. Einige hatten Camping-Stühle dabei, ein Grill war aufgebaut, alle schienen Spaß zu haben. Ich packte mein Handy aus und stellte mich dazu. In kürzester Zeit hatte ich diverse Fremde kennengelernt und mich mit ihnen für die kommende Stunde über das Spiel ausgetauscht. Eine schöne Erfahrung, die ich mir in der Form bislang, vor allem bei Videospielen, nicht vorstellen konnte.

Chery: Was war deine bisher größte Herausforderung?
Egomon: Die größte Herausforderung für mich ist es alle Pokemon zu finden. Da ich allerdings erst Level 13 bin und viele Pokemon erst bei höheren Leveln spawnen, bin ich noch weit davon entfernt.

Chery: Was macht den Suchtfaktor bei der App aus?
Egomon: Vor allem für die Veteranen die schon auf den ersten Gameboys gespielt haben, ist das Motto “Gotta catch them all” am wichtigsten. Des weiteren ist es immer wieder befriedigend wenn man eine Arena eingenommen hat und diese möglichst lange halten kann.

Chery: Welchen Tipp würdest du neuen Trainern mit auf den Weg geben?
Egomon: Mein größter Tipp ist es keine Ressourcen für Power-Up oder Entwickeln zu verschwenden. Anfangs levelt man relativ schnell, sodass es sich einfach nicht lohnt Bonbons zu investieren. Und ganz wichtig, alle Taubsi fangen, egal wie niedrig die WP. Später kann man diese dann günstig entwickeln was, in Verbindung mit einem Glücks-Ei, zu reichlich EP führt.

Chery: Wie bist du auf Pokémon Go aufmerksam geworden?
Daniela: Freunde, Internet…von überall! Kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden gibt der davon nichts gehört hat!

Chery: Welches Feature findest du besonders cool beim Gameplay?
Daniela: Gibt verschiedenes das ich ganz cool finde, Pokemon fangen, entwickeln..etc. Ich glaube ich finde vorallem das Auftauchen von den Pokemon spannend. Man läuft mal eben zum Supermarkt und dann taucht am Straßenrand ein Enton auf, wie cool ist das denn?

Chery: Gibt es eine Funktion, die du beim Spielen bislang vermisst?
Daniela: Gibt auch hier vieles was mir fehlt, aber da warte ich noch ein paar Wochen/Monate ab bevor es mich wirklich stört. Die Entwickler sind ja fleißig am weitertüffteln. Gerade die Serverabstürze (die mitlerweile schon seltener geworden sind) waren am Anfang doch sehr deprimierend. Da sieht man ein super tolles Pokemon was man noch nicht hat und aufgrund von Serverbreakdown ist es dann weg, schon ärgerlich. Im Großen und Ganzen vermisse ich aber bisher nur die Funktionen die höchstwahrscheinlich gerade von den Entwicklern überabeitet werden.

Chery: Was war dein bisher tollstes Erlebnis innerhalb des Spiels?
Daniela: Tollstes Erlebnis…Eigentlich immer wenn ich ein neues Pokemon entdecke und fange!

Chery: Was war deine bisher größte Herausforderung?
Daniela: Die Eier schlüpfen zu lassen. Durch das Spiel merkt man erstmal wie wenig man durch die Gegend läuft. 5 oder 10 km laufen für ein Ei? Klang eigentlich nie so viel…

Chery: Was macht den Suchtfaktor bei der App aus?
Daniela: Für mich ist der größte Suchtfaktor alle Pokemon zu fangen. Je seltener desto besser!

Chery: Welchen Tipp würdest du neuen Trainern mit auf den Weg geben?
Daniela: Pokemon Vision hilft mir gerade sehr, da kann man sich auf einer Map anzeigen lassen wo sich gerade Pokemon in meiner Umgebung befinden. Gleicht damit super den Fehler der Fußspuren bei Pokemon Go aus. Da das aber nochmal eine extra Anwendung ist, hoffe ich darauf dass die Entwickler dass so schnell wie möglich fixen. Und man sollte bereit sein viel zu laufen, gotta catch ´em all und so!

Foto: TAM

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